Das Buch und seine Geschichte:
2006 war das Jahr in dem es veröffentlicht wurde: The Road von Cormac McCarthy.
Es erzählt von einem Mann, der mit seinem Sohn durch eine öde, post-apokalyptische Landschaft wandert. Immer der Straße unter ihren Füßen folgend, nur bewaffnet mit einer Pistole.
Das erzählt mir jedenfalls mein Klappentext. Wer jetzt denkt: Wieder so’n Dystopie/SciFi Schwachsinn, der möge seinen rechten Fuß nehmen und sich damit kräftig in den Hintern treten, denn dies ist kein weiteres Genre-Buch. Dies ist ein Pulitzer Preis Gewinner aus dem Jahr 2007 – Hallo Anspruch!
Und auch von der Kritik wurde es sehr gut aufgenommen, ach was schreib ich – bejubelt wurde es. Hat dieses Buch seinen Autor doch zu einem der 50 Leute gemacht, die irgendwann mal die Welt retten werden. Na, ob das wahr wird – wir werden sehen…
Das Buch und meine Geschichte:
Das erste Mal habe ich von diesem Buch gehört, als es noch gaaanz frisch übersetzt war. Das muss 2007 gewesen sein, McCarthy ist ein bekannter Autor, der wird schnell übersetzt.
Und zwar wurde dieses Buch, inklusive Buch-Trailer, bei aspekte im ZDF vorgestellt. Teil der Rezension, des sympathischen Moderators, war auch der Satz: “…denn eigentlich passiert in dem Buch gar nichts…“
Da dachte ich mir: Das muss ich haben!
Denn schließlich gibt es auf dem Buchmarkt viel zu viele Bücher in denen passiert was, und ich mag Abwechslung. Also warum nicht mal ein Buch lesen, in dem nichts passiert.
Mit dem Kauf des Buches hab ich dann aber (unbewusst) gewartet bis der Film raus war, denn der ist auf dem Cover meiner Ausgabe zu sehen. Ich traue Lektoren ja einiges zu, aber in die Zukunft sehen gehört nicht dazu. Also muss es 2009 gewesen sein, denn da kam er in die Kinos, der Film.
Ich bin mir nicht sicher, ob mich das Buch überhaupt was gekostet hat, oder ob ich’s nicht in einem der berühmt berüchtigten 2 for 1 deals bei WHSmith ergattert hab.
Jedenfalls hab ich bis heute nicht daran gedacht es zu lesen. Obwohl es nach 18 Monaten auf dem SUB doch wohl höchste Zeit wäre…

Huhu
Da hab ich den Film letztens gesehen. Puhhh war der Langweilig, zweimal bin ich sogar dabei eingeschlafen aber mein Freund hat immer drauf bestanden in fertig zu schauen. =)
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das, dass Buch spannender ist. Vom Spannungsbogen so wie “Das Mädchen von Stephen King” keiner vorhanden.
Liebe Grüße
Sumpflicht
Hey,
Es kann auch gut sein, dass ich mit meiner Meinung da auf total verlorenem Posten stehe – meine Freundinnen fanden den wie gesagt alle recht gut
Bin aber eh skeptisch, was so Buchverfilmungen betrifft, muss ich sagen.
also wenn du dir den Film noch anschaust, kannst du ja vielleicht berichen, ob er dir gefiel?
Nein, das Buch kenne ich ehrlich gesagt gar nicht.
Liebe Grüße von der Winterzwiebel!
Ja, das stimmt, in dem Film passiert handlungsmäßig wirklich nicht so viel. Aber im Gegensatz zu Sumpflicht fand ich ihn total spannend. Eine sehr dichte und bedrückende Atmosphäre und seit ich den Film kenne, steht auch das Buch auf meiner Wunschliste – ich bin also schon gespannt wie es dir gefallen wird. Wahrscheinlich ist es nicht für jeden etwas – aber das ist ja wie immer glücklicherweise Geschmackssache
Liebe Grüße, muselmu
Ich bin auch schon gespannt. Der Plot ist ja sehr sparsam, aber Cormac McCarthy hat es bisher immer geschafft mich zu beeindrucken